11.10.25: Schokolade, Monte Albán, Baum von Tule und Tanz in den Straßen

Heute Morgen sind wir um 7:00 Uhr aufgestanden und haben uns zum Frühstück in ein Café Namens Mayordomo begeben.

Dort haben wir ein sehr leckeres Frühstück genossen. Einige hatten Pancakes, welche hier übrigens „Hot Cakes“ heißen und einige andere hatten Rührei mit Brot. Dieses gab es in verschiedenen Sorten. Mit Schinken, mit Tomate und Zwiebeln und ebenfalls auch ohne Zusatz zum Ei. Zu dem Essen gab es außerdem noch frischen traditionellen Kakao dazu. Dieser wird frisch vor Ort zubereitet und Jenny und Aliyah haben einen interessanten Vortrag über die Geschichte der Schokolade gehalten.

Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen haben, begaben wir uns zu dem UNESCO Weltkulturerbe Monte Alban. Nach dem Einlass haben uns Charlotte und Mia viele spannende Fakten über Monte Alban erzählt. Anschließen haben wir die Gegend dort erkundet. Während dieser Erkundung sind einige der Gruppe auf eine tote Schlange gestoßen.

Nach unserem Besuch in Monte Albán fuhren wir in ein Weberdorf, in dem bis heute Nachfahren der Zapoteken leben und Teppiche weben. Sie sprechen neben Spanisch auch noch Zapotekisch. Wir besuchten eine Weberfamilie, die uns zeigte, wie Teppiche nach traditioneller Art der Zapoteken hergestellt werden. Wir wurden in einen Hof geführt, wo schon viele Körbe mit getrockneten Pflanzen auf einem Tisch bereitstanden. Wir setzen uns alle und er fing an zu demonstrieren, wie man die Schafswolle, aus der die Teppiche gemacht werden, säubert und glättet. Dann nahm er die geglättete Wolle und fing an, sie an einer Spindel zu spulen. Mit dem fertigen Bündel aus Fäden fing er an zu erläutern, wie die Zapoteken die Fäden gefärbt haben. Er demonstrierte, welche Farbstoffe aus verschiedenen Pflanzen gewonnen werden können. Alle Farbstoffe werden hier ausschließlich aus Pflanzen gewonnen, und nicht aus tierischen Produkten. Nachdem er demonstrierte, wie man die verschiedenen Farben, wie Blau Grün und Braun erhält, zeigte er noch, wie man den roten Farbstoff gewinnt. Dieser wird aus getrockneten Läusen, die auf den Kaktusblättern leben, gewonnen: Wenn man diese zerquetscht und mit Limettensaft vermischt, erhält man rot. Zum Schluss zeigt er noch den Webstuhl, an dem er und seine ganze Familie arbeiten, um Teppiche zu weben. Danach führte er uns in einen Raum wo sehr viele Teppiche in verschiedenen Größen zum Verkauf ausgestellt sind. Er bedankte sich, dass wir da waren und freute sich, dass wir Spass hatten. Es war sehr schön zu lernen, wie Teppiche von Hand hergestellt werden, und sie auch kaufen zu können.

Nachdem wir weitergefahren sind, kamen wir in einen kleinen Ort, in dem der größte Baum Mexikos, der Baum von Tule befindet. Als wir dort angekommen waren, mussten wir erst ein paar  100 Meter gehen, bis wir zu dem gigantischen Baum gelangten. Dort angekommen, gingen wir um den Baum herum und hörten uns noch ein Referat über den Baum an. Danach gingen wir in einen großen Supermarkt, bevor wir wieder zurück ins Hotel fuhren. Zum Abend bekamen wir wieder Essensgeld zum Essen im Stadtzentrum.

Am Ende ging ein Teil ins Hotel und ein Teil der Gruppe schaute sich noch mit den Reisebegleitern die Musikbands an und tanzte in den Straßen.

Jona, Rune und Gustav































 






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