14.10.25: Kakaoplantage - von der Mücke zur Schokolade

Heute sind wir um 5:30 Uhr mit dem Bus losgefahren. Nach vier Stunden Fahrt haben wir eine kleine Frühstückspause eingelegt. Dabei bekamen wir eine Auswahl von Lunchpaketen. Es gab Toast mit Käse oder Schinken, einen leckeren Erdbeertrinkjogurt und einen gesunden Apfel. Unsere Lehrer haben uns noch reichlich Bananen spendiert. 

Nach einer weiteren Stunde Busfahrt kamen wir dann in Tabasco auf der Kakaoplantage “CACEP” an. Als wir aus dem Bus ausgestiegen sind, hat uns die schwüle Hitze umgehauen. Von den Mitarbeitern wurden wir herzlich empfangen und dann in zwei Gruppen aufgeteilt. Unsere Tour begann mit einem Haarnetz und einer Rundführung durch die Schokoladenfabrik. Die Maschinen waren laut, der Geruch schokoladig süß. Uns wurden die Schritte der Verarbeitung der Kakaobohne zu Schokolade anhand der Maschinen erklärt. Abgetrennt durch eine Scheibe konnte man den Fabrikmitarbeitern bei der Arbeit zuschauen, wie sie die Schokolade z.B. per Hand verpackten. Zu unserer Überraschung nutzten sie zum Verschließen der Verpackung einen Pritt-Klebestift! Einige Mitarbeiter waren sehr erfreut, uns zu sehen und winkten uns zu. Nach der Besichtigung der Fabrik bekamen wir eine Probe der flüssig-warmen Schokolade. Muy rico!

Leider durften wir jedoch keine Fotos in der Fabrik machen.

Auf der Plantage wurden uns die Bäume und deren Früchte, die Kakaobohnen enthalten, gezeigt. Unsere Führerin erklärte uns die verschiedenen Arten der Kakaopflanzen und dass es z.B. bitterere oder süßere Arten gibt. Im Anschluss schlug sie eine Kakaobohne aus der Region am Baum auf. Wir probierten das Fruchtfleisch, welches die Kakaokerne umhüllte und nach einer Mischung aus Mango, Banane und Ananas schmeckte. Außerdem wurde uns der Prozess des Anbaus des Baumes der Kakaobohne gezeigt. Dort erfuhren wir auch, das die Mücken, die die Kakaobohnen bestäuben, uns gar nicht stechen und unser vorheriges Baden in Mückenspray leicht unnötig war.

Daraufhin wurde uns kalte Trinkschokolade angeboten, welche sehr erfrischend in dieser Hitze wirkte und so lecker schmeckte, dass jeder sich Nachschub holte. Wir wurden im Café von einem niedlichen Hund begrüßt und erblickten noch weitere interessante Tierarten. 

Unsere letze Station war die eigene Herstellung von Schokolade in kleinen Gruppen. Zuerst mussten wir die bereits fermentierten und gerösteten Kakaobohnen pellen. Danach wurden Zucker und Zimt hinzugefügt und dann mit einer Kurbel von uns per Hand gemahlen. Nun mussten wir sie nur noch verpacken und schon war unser Schokopulver fertig. 

Zum Schluss durften wir im Laden fünf verschiedene Schokoladensorten probieren und konnten uns im Anschluss noch die Schoki kaufen. 

Dann ging es mit dem Bus weiter nach Palenque. Das Hotel war sehr beeindruckend. Es lag im Dschungel und es gab einen tollen Pool. 

Es war ein super schöner Tag! ;)


Maria und Johanna

































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