16.10.25: Auf der Sisal-Farm / Schwimmen im Cenote
Heute Morgen sind wir zur Sisal-Farm Soltuta de Peón gefahren. Die Gegend ist riesig und beeindruckend – ein ehemaliges Zentrum der Henequen-Produktion, einer Agavenart mit vielen Fasern. Im 19. Jahrhundert wurde hier aus den Fasern der Henequen-Agave Seile und Schnaps hergestellt. Das Material wurde auch als Sisal verkauft und war ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region.
Die Farm wurde im 19. Jahrhundert von der spanischen Familie Peón gegründet. Damals besaßen sie rund 14.000 Hektar Land und acht Cenoten. Die Mayas arbeiteten auf der Hacienda und sie waren eng an das Land gebunden.
Heute wird allerdings keine Produktion von Henequen-Seilen mehr betrieben; stattdessen nutzt man die Anlagen nur noch für Kunsthandwerk und Tourismus.
Außerdem wurde uns anhand der alten Maschinen von 1962 gezeigt, wie aus der Agave Seile werden, die man früher vielseitig verwendet hat.
Nach der Fabrik-Besichtigung sind wir mit ,,Truck Trucks“ gefahren; dies sind Wagen, die von Maultieren über Schienen gezogen werden.
Bei unserem ersten Halt besichtigten wir ein typisches Maya-Haus. Es gehörte einem Mann, der hier von klein auf gearbeitet hatte – bis zu seinem 85. Lebensjahr. Das Haus bestand aus zwei Teilen: einem Schlafbereich und einer Küche.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Besuch einer Cenote auf der Anlage. Das klare, aber tief wirkende Wasser hatte eine geheimnisvolle, fast magische Atmosphäre. Nach einem erfrischenden Bad ließen wir den Ausflug mit leckeren Salbutes, Panuchos und Quesadillas ausklingen.
Am Abend konnten wir im Hotel noch einmal in den Pool und anschließend haben wir noch ruhig unser Abendessen genossen.
Aliyah und Viktoria













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